SVS II - Überblick
Trainingszeiten: Di und Do 19:30 Uhr

obere Reihe (v.l.n.r.):
Fabian Koppe, Manuel Busch (I), Pablo Woitschikowski, Jens Hallatsch, Johnny Güdelhöfer, Moritz Büchner, Thomas Hart (Trainer), Dennis Blum,
untere Reihe (v.l.n.r):
Sadik Tosun, Sascha Fritz, Torben Konopka, Philipp Müller (I), Lars Bourbonnes, Dominik Weisbrodt, Philipp Kieper (I).
Diese Mannschaft ist der Abteilung Seniorenfußball untergeordnet.
das letzte Spiel
| TuRa Dieringhausen 3 1:2 SVS II | (Kreisliga D9 2011/12) | 27.11.2011 |
Hinrundenfazit SVS II
29.11.2011
Eine Halbserie ist nun vorbei. Zeit um ein erstes Fazit der Leistungen der Reserve des SVS zu ziehen. Zum Abschluss der Hinrunde konnte nochmals ein Sieg gefeiert werden. Da die Dieringhausener eine Damenmannschaft gemeldet haben, die sonntags um 11 Uhr ihre Heimspiele austrägt, musste man gegen deren Drittvertretung zum einzigen Flutlichtspiel der Saison auf die ungewohnte Zeit am späten Nachmittag ausweichen. Die Uhrzeit dürfte jedoch bei den wenigsten der SV Spieler der Grund dafür gewesen sein, dem Spiel fern zu bleiben. Mit gerade einmal sieben Stammspielern der zweiten Mannschaft trat man die Reise nach Dieringhausen an. Glücklicherweise erklärten sich drei Spieler und der Trainer der dritten Mannschaft kurzfristig bereit, die Zweite zu unterstützen. Erschwerend hinzu kam, dass Torwart L. Bourbonnes, der eigentlich hätte spielen sollen, am gleichen Tag im Spiel der dritten Mannschaft die rote Karte sah und somit am Abend nicht mehr spielen durfte.
Mit der neu zusammengewürfelten Mannschaft fand man nur sehr schwer ins Spiel, konnte anfangs kaum spielerische Akzente setzen. Stattdessen erwischten die Dieringhausener den besseren Start. Nach einem Rückpass konnte Torwart S. Müller den Ball nicht entscheidend hinten raus schlagen. Ein Stürmer erkannte die Situation und schloss zum 1:0 ab. Kurz darauf ereignete sich dieselbe Situation erneut, wieder reagierte S. Müller nervös, doch diesmal waren die Gastgeber nicht in der Lage den Ball im Netz zu versenken.
Mit zunehmender Spieldauer fanden auch die Schnellenbacher besser ins Spiel und auch zu ersten Chancen. Die beste nutzte Sturmtalent A. Schnepper als er seinen Gegenspieler austanzte und souverän verwandelte – 1:1. Kurz darauf erlief Flügelspieler P. Pohl einen im Aus geglaubten Ball und suchte per Flanke einen Mitspieler im 16er. Doch der Ball drehte sich stattdessen ins lange Eck zum 2:1. Mit weiteren Fernschüssen versuchte man in der Folgezeit den schwächelnden Torhüter der Gastgeber zu überwinden, zielte aber meist zu ungenau. So ging man nach mäßigem Spiel aber dennoch verdient mit einer Führung in die Pause.
Im zweiten Abschnitt kamen die immer müder werdenden Dieringhausener kaum mehr zu gefährlichen Aktionen. Dass man selbst nicht mehr zu Toren kam, lag wie so oft an der mangelnden Chancenverwertung. Ich will ja keine Namen nennen, aber A. Schnepper, du weißt wen ich u.a. meine ;-). Hauptsache gewonnen. Vielen Dank nochmal an die Spieler der Dritten, die uns nicht nur aushalfen, sondern mit ihren Toren entscheidenden Anteil am Auswärtssieg hatten.
Die eigene spielerische Leistung war an diesem Abend jedoch nur nachrangig interessant. Stattdessen gilt es zu analysieren, warum man nur sieben Spieler für das letzte Spiel zusammen bekommen konnte. Wenn zu Beginn der Saison von einigen Spielern kritisiert wird, dass die Mannschaft zur Hälfte aus Spielern besteht, die eigentlich zum (erweiterten) Kader der ersten Mannschaft gehören, so sollten doch dann genügend Spieler zur Verfügung stehen, wenn mal keine Verstärkung der Ersten dabei ist. Die Möglichkeit sich für weitere Spiele anzubieten, haben dadurch einige Leute aus der zweiten Reihe der Reserve verpasst.
Tore:
0:1
1:1 A. Schnepper
2:1 P. Pohl (J. Güdelhöfer)
Aufstellung:
S. Müller - T. Thamm, M. Büchner, F. Koppe - F. Murfuni, T. Müller - P. Pohl, T. Konopka, J. Güdelhöfer, J. Hallatsch - A. Schnepper
So geht man nach dieser Hinserie mit einem ungewissen Gefühl in die Winterpause, nachdem man sich in der Vorbereitung auf diese Spielzeit noch ganz anders präsentierte. Da zeigte man sich gegenüber höherklassigen Mannschaften noch ebenbürtig, weshalb von der Schnellenbacher Reserve auch das Saisonziel „Aufstieg“ ausgegeben wurde. Doch bereits nach dem ersten Spieltag, als man im Heimspiel gegen Elsenroth nur 1:1 spielte, lief man der Konkurrenz aus Gummersbach und Derschlag hinterher. Aber eben dieses Spiel war schon das erste Anzeichen darauf, wohin die Reise gehen sollte. Ging man zwar verdient in Führung, erhielt man kurz darauf nach einem Fehler im Aufbauspiel den Ausgleichstreffer. Im weiteren Spielverlauf konnte man sich zwar zahlreiche Chancen erspielen, war aber nicht in der Lage diese auch zu nutzen. Alle weiteren Spielberichte hätte man sich sparen können, da immer dieselben Fehler gemacht wurden und die Torchancen viel zu oft kläglich oder unglücklich nicht genutzt werden konnten. Einzig in den Spielen gegen Derschlag und den 1. FC Gummersbach traf man auf ebenbürtige Gegner, aber auch hier konnten keine Big Points gelandet werden.
So hängt man nun mit 23 Punkten auf Platz 5 im Mittelfeld der Liga fest – der Rückstand auf Platz zwei (Derschlag), der zur Relegation berechtigt, beträgt bereits zehn Punkte und scheint derzeit außer Reichweite.
Für unsere Statistik-Fans:
Mögliche Faktoren, dass man nicht in der Lage ist, Woche für Woche gleichwertige Leistungen abzuliefern, könnten die hohe Anzahl an eingesetzten Spieler und geringe Anzahl an Stammspielern sein. Insgesamt trugen 39 Spieler das Trikot der zweiten Mannschaft, von denen jedoch nur sechs mindestens in 10 der 13 Spiele aufliefen. Dauerbrenner des Teams ist M. Büchner, der noch keine Minute fehlte. Wechselkönige sind D. Blum (7x ein-/ 4x ausgewechselt) und J. Güdelhöfer (5/5). Toptorjäger mit 1,2 Toren pro Spiel (auf den Spuren von G. Müller) ist D. Blum, der auch die Statistik der Topscorer gemeinsam mit S. Fritz (6 Tore/ 7 Vorlagen) mit 13 Punkten anführt: D. Blum (12/1).
In der Hoffnung im Sommer ein positiveres Fazit ziehen zu können, möchte ich allen Freunden der Schnellenbacher Reserve eine schöne vorweihnachtliche Zeit wünschen.
T.K.
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